"Newsletter März 2012", Absender:no-reply@jmw.at

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Newsletter - Jüdisches Museum Wien
www.jmw.at   Dorotheergasse 11 und Judenplatz 8, 1010 Wien


Veranstaltungen


Finale der Vienna’s Shooting Girls. Jüdische Fotografinnen aus Wien

Die Ausstellung Vienna’s Shooting Girls. Jüdische Fotografinnen aus Wien ist nur noch bis kommenden Sonntag zu sehen. Für alle, die die Ausstellung noch nicht besucht haben, bieten wir eine kostenlose Führung am Sonntag, 3. März 2013 um 16:00 Uhr an.


75 Jahre „Anschluss“

Mittwoch, 13. März 2013, 14:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Am 13. März 2013 lädt Direktorin Dr. Danielle Spera Besucherinnen und Besucher zu einer kostenlosen Führung in das Jüdische Museum Wien ein. Bereits in der Nacht vom 11. auf den 12. März 1938 - der Einmarsch der Deutschen Wehrmacht in Österreich begann um 5:30 Uhr - kam es zu ersten Ausschreitungen gegen Jüdinnen und Juden in Österreich. Dem 75. Jahrestag des „Anschlusses“ wird in Form eines gemeinsamen Rundganges durch das Museum gedacht, der Objekte zum Sprechen bringt, die sich auf das Jahr 1938 und den Anfang vom Ende des Jüdischen Wien beziehen.
Der Eintritt ist zwischen 14:00-15:00 Uhr frei!


Vermittlung


„Jüdische Religion (nicht nur) für Kinder“
Interaktive Kinderbuchpräsentation

Sonntag, 10. März 2013, 11:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Kinderbuchautorin Linda Verő Bán stellt ihr neues Buch für das jüdische Fest Pessach vor: Die „Interaktive Haggada“ ist soeben auf Deutsch erschienen. Dieser Band ist für Kinder und Erwachsene am Seder-Abend bestens geeignet.
Bei der Buchpräsentation wird aber nicht nur gelesen, sondern auch gespielt und gebastelt! »Weiter


Wir feiern Pessach! Achtung fertig, Chametz los!
Familiensonntag

Sonntag, 24. März 2013 - 14:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Chametz? Das ist der hebräische Begriff für gesäuertes Brot und Gebäck, das während des Pessach-Festes nicht gegessen wird. Bevor das Fest beginnt, muss das ganze Haus geputzt und aufgeräumt werden. Kein Brösel Chametz darf bleiben! Damit wir alles finden und wegkehren können, bauen wir im Atelier coole Geräte und Maschinen…. »Weiter


Führungen für Erwachsene

Sonntag, 3. März 2013
15:00 Uhr - Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
16:30 Uhr - Museum Judenplatz


Jeden 1. Sonntag im Monat finden kostenlose deutschsprachige Führungen im Jüdischen Museum Wien statt. Im Jüdischen Museum Dorotheergasse laden wir Sie herzlich zu einem Spezialrundgang durch das Schaudepot, den „Space in Progress“ und das Atelier ein. Besuchen Sie die Fundamente der mittelalterlichen Synagoge am Judenplatz und begegeben Sie sich auf einen virtuellen Rundgang durch die Straßen des großen mittelalterlichen jüdischen Viertels von Wien.


Ausstellungen


meeting jedermann : rabinovich revisited

bis 26. Mai 2013
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Boris Rabinovich (1938–1988) arbeitete als Architekt und Industriedesigner, wurde in der ehemaligen Sowjetunion zum Dissidenten und gelangte schließlich nach Wien, wo er sich als bildender Künstler betätigte. Die Ausstellung spannt einen Bogen von seiner ersten Wiener Serie bis hin zur letzten Serie rund zehn Jahre später. Rabinovich experimentierte in diesem kurzen Zeitraum vor allem mit Licht und Schatten, dem Verborgenen, dem Gesichtslosen, dem verblassenden Ich, das weder vor, noch hinter der Maske zu finden ist. Seine Tochter, die Wiener jüdische Schriftstellerin Julya Rabinowich, tritt in einen Dialog mit dem Werk ihres Vaters und stellt den von ihr kuratierten Arbeiten ihres Vaters eine eigene Text- und Grafikarbeit gegenüber. Die Ausstellung ist eine Collage aus Retrospektive, Erinnerung und Illustration.
Kuratorin: Julya Rabinowich


Vienna’s Shooting Girls – Jüdische Fotografinnen aus Wien

bis 3. März 2013
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Das Ausstellungsprojekt „Jüdische Fotografinnen“ stellt Fotostudios von jüdischen Frauen ab 1860 vor. Speziell in Wien haben außergewöhnlich viele jüdische Frauen aus meist wohlhabenden Familien diesen Beruf gewählt. Die Ausstellung folgt dem Weg der Fotografinnen ins Exil und somit an das willkürliche Ende dieses Kapitels für Wien. Sie erinnert aber auch an die Fortführung in anderen Ländern und Kontinenten. Eine Auswahl an Arbeiten von 30 Wiener jüdischen Fotografinnen bietet ein repräsentatives Bild der Geschichte der österreichischen Fotografie der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts, mit Fotografien von Madame d’Ora, Trude Fleischmann, Edith Tudor und vielen anderen.
Kuratorinnen: Iris Meder, Andrea Winklbauer

Foto: Trude Fleischmann, „Dolly Haas als Scampolo“, um 1932, © Photoinstitut Bonartes







„Heute in Wien 2012. Fotografien zur jüdischen Gegenwart von Josef Polleross“

bis 12. Mai 2013
Museum Judenplatz


1996 erschien Harry Webers Fotoband „Heute in Wien“ gemeinsam mit der gleichnamigen Ausstellung im Jüdischen Museum Wien. Die beeindruckenden schwarz-weiß Bilder haben Fotogeschichte geschrieben. 15 Jahre später folgt der Wiener Fotograf Josef Polleross den Spuren Harry Webers und hat das heutige Leben der jüdischen Gemeinde – vor allem in der Leopoldstadt – fotografisch erfasst. Polleross Bilder sollen sowohl an Harry Webers damalige Bilderreise anknüpfen als auch die Veränderungen innerhalb der jüdischen Gemeinde und ihren Zuwachs während der letzten 16 Jahre zeigen. Sie geben Einblick in das vielfältige jüdische Leben in Wien heute.
Kuratorin: Astrid Peterle

Foto: Josef Polleross, Sukkot, Oktober 2009


Alle meschugge? Jüdischer Witz und Humor

20. März bis 8. September 2013
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Humor ist ein wesentlicher Bestandteil jüdischen Lebens. Er reflektiert das innerjüdische Verhalten und spiegelt den Umgang mit einer oft feindseligen Umwelt. Jüdischer Humor ist zumeist warmherzig und menschenfreundlich, nach dem Holocaust aber auch zynisch und kohlrabenschwarz. Er umfasst ein breites Spektrum von seinen Wurzeln in Osteuropa bis hin zu Ephraim Kishon in Israel sowie Billy Wilder, Mel Brooks oder Woody Allen in Hollywood. Dazwischen liegt die Hochblüte der Unterhaltungskultur in Wien und Berlin: Kabarett, Revue und Film – oder Karl Farkas, Fritz Grünbaum, Hermann Leopoldi, Friedrich Hollaender, Kurt Tucholsky und Ernst Lubitsch; das „Simpl“ und das „Kabarett der Komiker“.
Kuratoren: Marcus G. Patka, Alfred Stalzer



Foto: Jüdisches Kabarett der Zwischenkriegszeit in Wien © Jüdisches Museum Wien


Wir Feiern


Pessach 25. März bis 2. April 2013

Vom 15.-22. Nissan 5772 (6.-14. April 2012) feiern Juden auf der ganzen Welt das Pessach-Fest. Pessach gehört zu den wichtigsten Feiertagen des Judentums. Es erinnert an die Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei. Am sogenannten Seder-Abend wird aus der „Haggada“ gelesen, die die Geschichte vom Auszug aus Ägypten erzählt. Im Laufe des Abends essen die Gäste vom ungesäuerten Brot, der Matza, aber auch Bitterkraut, ein hart gekochtes Ei und andere Speisen, die symbolisch an das Leid der Israeliten während der Sklaverei erinnern. Im Laufe des Abends werden vier Gläser Wein getrunken, um der vier Phasen der Befreiung zu gedenken. Damit die kleineren Kinder im Lauf des langen Abends nicht müde werden, wird ein Matzastück versteckt, der„Afikoman“, der am Ende des Abends mit einem Geschenk an den Finder ausgelöst wird. Der jüngste Teilnehmer fragt traditionell nach der Bedeutung verschiedener Aspekte des Festes, die dann erklärt werden. In den folgenden acht Tagen dieses Festes isst man kein normales Brot, sondern nur „Matzot“, ungesäuertes Brot. Es erinnert daran, dass die Israeliten Ägypten in aller Eile verließen und nicht einmal Zeit hatten, das Brot gären zu lassen.

Chag Sameach!


Wir Empfehlen


Ö1 Club & Jüdisches Museum Wien
Als Club-Ö1-Mitglied erhalten Sie im Jüdischen Museum Wien ermäßigten Eintritt (€8,- statt €10,-). Eine Eintrittskarte berechtigt Sie, bis zwei Tage nach Ausstellungsdatum beide Standorte des Jüdischen Museums Wien zu besuchen. Weitere Informationen zu der Ö1-Clubmitgliedschaft finden Sie unter http://oe1.orf.at/club/.


Fleming's Hotels in Wien

Das Jüdische Museum Wien freut sich Fleming's Hotels als Partner gewinnen zu können. Falls Sie eine Reise nach Wien planen, empfehlen wir Ihnen Fleming's Hotel Wien-City oder Fleming's Hotel Wien-Westbahnhof. Ihre Tickets für das Jüdische Museum Wien können Sie bequem bei der Zimmerbuchung online dazu buchen!


Konzert ATAR TRIO

Samstag, 2. März 2013, 19:30 Uhr in der Synagoge Baden
Das Atar Trio, eines der führenden Kammermusik-Ensembles in Israel, bietet ein besonderes und bewegendes musikalisches Erlebnis. In einem originellen Konzertprogramm treffen die klassische, jüdische und israelische Musiktradition auf die Musik der Gegenwart. Mehr Informationen


„Erinnerungen“ Lebensgeschichten von Überlebenden des Nationalsozialismus
Buchpräsentation, Lesung, Gespräch mit ZeitzeugInnen

Donnerstag, 7. März 2013, 19:30 Uhr im Psychosoziales Zentrum ESRA

Seit 2011 gibt der Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus die Buchreihe „Erinnerungen“ heraus, in deren Rahmen nun ein weiterer Band publiziert wurde. Bei diesem aktuell erschienenen Band handelt es sich um einen zweisprachigen „Wendeband“, der auf 336 Seiten insgesamt 30 lebensgeschichtliche Zeugnisse von Überlebenden des Holocaust versammelt, die in der jeweiligen Originalsprache abgedruckt wurden. Mehr Informationen




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__________BMUKK



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