"Newsletter April 2013", Absender:no-reply@jmw.at

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Newsletter - Jüdisches Museum Wien
www.jmw.at   Dorotheergasse 11 und Judenplatz 8, 1010 Wien


Veranstaltungen


„Russische Winterreise“ – ein Abend mit Susanne Scholl

Mittwoch, 3. April 2013 - 18:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Susanne Scholl, die Doyenne der Auslandskorrespondenz und lange Zeit Frontfrau der Osteuroparedaktion des ORF, ausgezeichnet mit renommierten Preisen für ihre journalistische Arbeit und ihr humanitäres Engagement, hat sich auch in der Literaturszene einen Namen gemacht. Begeben Sie sich auf eine Reise mit Susanne Scholl! »Weiter


Barbara Staudinger „Salon Austria. Die großen Köpfe österreichisch-jüdischer Kultur“
Buchpräsentation

Sonntag, 7. April 2013 - 11:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Barbara Staudinger beschäftigt sich in „Salon Austria. Die großen Köpfe österreichisch-jüdischer Kultur“ mit der Frage, was an der österreichischen Kultur jüdisch ist und wie Juden und Jüdinnen diese Kultur prägten. Vorgestellt werden einzelne prominente und weniger prominente Akteure, die zur österreichischen Identität auf ganz unterschiedliche Weise beigetragen haben. »Weiter


Christoph W. Bauer: Die zweite Fremde. Zehn jüdische Lebensbilder

Sonntag, 14. April 2013 - 11:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Christoph W. Bauer begegnet zehn Menschen, die in den Märztagen 1938 aus Innsbruck und Wien fliehen mussten, die aus ihrer Kindheit vertrieben wurden, aus einem Leben, für das sie Träume und Pläne hatten. Das Gespräch mit dem Autor führt Doron Rabinovici. »Weiter


„...weil ich unmusikalisch bin“ - Ein Georg Kreisler-Abend mit Horst Maria Merz

Donnerstag, 18. April 2013 - 18:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


„Weil ich unmusikalisch bin“ ist ein frecher und einfach ungemein lustiger Abend mit Deutschlands bestem Chanson-Entertainer - ein Programm mit „Schmäh“, Herz - und Merz! Horst Maria Merz spielt, witzelt, tobt über die Tastatur - und singt bezaubernd Chansons wie „Die Telefonbuchpolka“ und „Mein Weib will mich verlassen“. »Weiter


Lesung mit Vladimir Vertlib „Schimons Schweigen“ / „Ich und die Eingeborenen“

Montag, 22. April 2013 - 18:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


„Ich und die Eingeborenen“ versammelt Vertlibs wichtigste Essays und Rezensionen zu Politik, Gesellschaft, Geschichte und Kunst, die unsere Gegenwart an den Erfahrungen eines „deutsch schreibenden jüdischen Russen, der zur Zeit in Österreich lebt“, spannungsvoll brechen. »Weiter


“In No Great Hurry – 13 Lessons in Life”
Ein Film über den amerikanischen Fotografen und Maler Saul Leiter

Mittwoch, 24. April 2013 - 18:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Saul Leiter, Sohn eines anerkannten talmudischen Rabbiners und Gelehrten, wurde 1923 in Pittsburgh geboren und lebt seit 1946 in New York. Er hätte als der große Pionier der Farbfotografie gerühmt werden können, unterlag aber nie den Verlockungen des Erfolgs. Stattdessen trank er lieber Kaffee und fotografierte auf seine eigene Art und Weise.
In Kooperation mit dem KUNST HAUS WIEN, das den Fotografen und Maler Saul Leiter bis 26. Mai 2013 in einer großen Retrospektive würdigt. »Weiter


Lachen im Angesicht des Todes – Kabarett im KZ und im Exil
Podiumsgespräch mit Volker Kühn und Konstantin Kaiser

Donnerstag, 25. April 2013 - 18:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Das Jahr 1933 bedeutete eine Zäsur in der Unterhaltungskultur Wiens und Berlins: Als Adolf Hitler zum deutschen Reichskanzler ernannt wurde, begann die gnadenlose Verfolgung von politischen Gegnern und Andersdenkenden -  zeitkritischen Künstler, insbesondere jenen von Bühne und Film.
Volker Kühn, Regisseur einer umfassenden TV-Dokumentation zum Thema, diskutiert mit Konstantin Kaiser, dem renommierten österreichischen Exilforscher und langjährigen Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung, zum Thema. »Weiter


„Verbannung“ – Roman von Luis S. Krausz
Buchpräsentation

Sonntag, 28. April 2013 - 11:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien


Luis S. Krausz wurde 1961 als Kind exilierter Juden in São Paulo geboren und ist Schriftsteller  sowie Professor für hebräische und jüdische Literatur. In seinem Roman erzählt er von der Vielschichtigkeit seiner jüdisch-österreichischen Herkunft sowie von den komplizierten Beziehungen seiner Familie sowohl zur brasilianischen Gesellschaft als auch zur deutschsprachigen Welt bzw. zu dieser als „geistiger Heimat“. Das Gespräch mit dem Autor führt die Verlegerin Dr. Nora Pester (Hentrich & Hentrich Verlag Berlin). »Weiter


Vermittlung


Wir feiern Jom haAzmaut!
Familiensonntag

Sonntag, 21. April 2013 - 14:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Jom haAzmaut ist der israelische Unabhängigkeitstag, der heuer am 16. April gefeiert wird. Im Jüdischen Museum Wien könnt ihr eine Reise ins Heilige Land machen und Geographie-Unterricht einmal ganz anders erleben! »Weiter


Slow Art Day 2013 @ Judenplatz

Samstag, 27. April 2013, 13:00-14:00 Uhr

Die Initiative zum „Slow Art Day“ wurde 2009 im Jewish Museum New York gestartet. BesucherInnen sollten sich in der Ausstellung „Action/Abstraction“ nur ein Kunstwerk genauer anzusehen. Seit 2010 ist der „Slow Art Day“ ein weltweites Event, an dem sich hunderte Institutionen beteiligen.
Wir laden Sie ein, das Schoa-Mahnmal am Judenplatz von Rachel Whiteread genau in Augenschein zu nehmen. Sammeln Sie Ihre Eindrücke und Fragen und diskutieren Sie anschließend mit der Kulturvermittlerin Hannah Landsmann über Gesehenes und Übersehenes. »Weiter


Führungen für Erwachsene

Sonntag, 7. April 2013
15:00 Uhr - Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
16:30 Uhr - Museum Judenplatz


Jeden 1. Sonntag im Monat finden kostenlose deutschsprachige Führungen im Jüdischen Museum Wien statt. Im Jüdischen Museum Dorotheergasse laden wir Sie herzlich zu einem Spezialrundgang durch das Schaudepot, den „Space in Progress“ und das Atelier ein. Besuchen Sie die Fundamente der mittelalterlichen Synagoge am Judenplatz und begeben Sie sich auf einen virtuellen Rundgang durch die Straßen des großen mittelalterlichen jüdischen Viertels von Wien.


Ausstellungen


Alle MESCHUGGE? Jüdischer Witz und Humor

bis 8. September 2013
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Humor ist ein wesentlicher Bestandteil jüdischen Lebens. Er reflektiert das innerjüdische Verhalten und spiegelt den Umgang mit einer oft feindseligen Umwelt. Jüdischer Humor ist zumeist warmherzig und menschenfreundlich, nach dem Holocaust aber auch zynisch und kohlrabenschwarz. Er umfasst ein breites Spektrum von seinen Wurzeln in Osteuropa bis hin zu Ephraim Kishon in Israel sowie Billy Wilder, Mel Brooks oder Woody Allen in Hollywood. Dazwischen liegt die Hochblüte der Unterhaltungskultur in Wien und Berlin: Kabarett, Revue und Film – oder Karl Farkas, Fritz Grünbaum, Hermann Leopoldi, Friedrich Hollaender, Kurt Tucholsky und Ernst Lubitsch; das „Simpl“ und das „Kabarett der Komiker“.
Kuratoren: Marcus G. Patka, Alfred Stalzer

Podcast zur Ausstellungseröffnung »Weiter

Foto: Jüdisches Kabarett der Zwischenkriegszeit in Wien © Jüdisches Museum Wien


meeting jedermann : rabinovich revisited

bis 26. Mai 2013
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Boris Rabinovich (1938–1988) arbeitete als Architekt und Industriedesigner, wurde in der ehemaligen Sowjetunion zum Dissidenten und gelangte schließlich nach Wien, wo er sich als bildender Künstler betätigte. Die Ausstellung spannt einen Bogen von seiner ersten Wiener Serie bis hin zur letzten Serie rund zehn Jahre später. Rabinovich experimentierte in diesem kurzen Zeitraum vor allem mit Licht und Schatten, dem Verborgenen, dem Gesichtslosen, dem verblassenden Ich, das weder vor, noch hinter der Maske zu finden ist. Seine Tochter, die Wiener jüdische Schriftstellerin Julya Rabinowich, tritt in einen Dialog mit dem Werk ihres Vaters und stellt den von ihr kuratierten Arbeiten ihres Vaters eine eigene Text- und Grafikarbeit gegenüber. Die Ausstellung ist eine Collage aus Retrospektive, Erinnerung und Illustration.
Kuratorin: Julya Rabinowich


„Heute in Wien 2012. Fotografien zur jüdischen Gegenwart von Josef Polleross“

bis 12. Mai 2013
Museum Judenplatz


1996 erschien Harry Webers Fotoband „Heute in Wien“ gemeinsam mit der gleichnamigen Ausstellung im Jüdischen Museum Wien. Die beeindruckenden schwarz-weiß Bilder haben Fotogeschichte geschrieben. 15 Jahre später folgt der Wiener Fotograf Josef Polleross den Spuren Harry Webers und hat das heutige Leben der jüdischen Gemeinde – vor allem in der Leopoldstadt – fotografisch erfasst. Polleross Bilder sollen sowohl an Harry Webers damalige Bilderreise anknüpfen als auch die Veränderungen innerhalb der jüdischen Gemeinde und ihren Zuwachs während der letzten 16 Jahre zeigen. Sie geben Einblick in das vielfältige jüdische Leben in Wien heute.
Kuratorin: Astrid Peterle

Foto: Josef Polleross, Sukkot, Oktober 2009


Wir Feiern


Lag BaOmer, 28. April 2013

Lag BaOmer findet zwischen Pessach und Schawuot statt. Der Brauch des Omer-Zählens kommt von der Zählung der 49 Tage zwischen Pessach (ab den Tag an dem man das Omer, das „Opfer“ gebracht hat) und Schawuot (an dem man die Zehn Gebote am Berge Sinai bekommen hat).
Historisch waren die Omer-Tage geprägt von Katastrophen für das jüdische Volk, z. B. vom Tod vieler Schüler von Rabbi Akiba auf Grund einer Epidemie (2.Jh d.Z.). Daher werden in der Omer-Zeit keine freudigen Feste gefeiert. Es gibt aber eine Ausnahme, den 33. Omer-Tag. An diesem Tag, dem Lag BaOmer, sind Hochzeiten erlaubt, weil nach der Tradition an diesem Tag das Sterben der Schüler Rabbi Akibas endete.


Vorschau


Oliver Polak - live im Jüdischen Museum Wien

Dienstag, 21. Mai 2013, 18:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Kabarettabend von und mit Oliver Polak, dem Autor von „Ich darf das, ich bin Jude“. Tickets bereits im Museum erhältlich!


Wir Empfehlen


Ach, sie sind mir so bekannt

Das Theater Akzent präsentiert musikalische Legenden mit jüdischen Wurzeln. Andrea Eckert und Cornelius Obonya sind leidenschaftliche Interpreten von Hermann Leopoldis Liedern (19. April 2013) und Nina Proll singt am 18. April 2013 Lieder von Friedrich Hollaender wie „Ich weiß nicht zu wem ich gehöre“ und Songs von Kurt Weill. Gegen Vorlage einer Karte des Festivals „Ach, Sie sind mir so bekannt“ im Theater Akzent, erhält man ermäßigten Eintritt für eine Person im Jüdischen Museum Wien. Im Gegenzug dazu bekommt man mit einem Museumsticket 10% Ermäßigung für eine Vorstellung des Festivals. Mehr Informationen

Wir verlosen 3 x 2 Karten für „Lieder eines armen Mädchen“ am 18. April 2013. Einfach eine E-Mail mit dem Kennwort „Gewinnspiel Theater Akzent“ bis 5. April 2013 an info@jmw.at senden. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.


Lena träumt von der Südsee, Heiner träumt von Auschwitz
Buchpräsentation mit Monika Held

Montag, 22. April 2013, 19:00 Uhr
Hauptbücherei am Gürtel, 1070 Urban-Loritz-Platz 2a


Als Lena auf den Zeugen aus Wien trifft, weiß sie, dass sie diesen Mann festhalten muss. Auf den ersten Blick haben Lena und Heiner nicht viel gemeinsam. Sie träumt von Ferien in der Südsee. Heiner verbringt die Nächte mit den Schrecken von Auschwitz. Die beiden wagen diese Liebe. Lena fragt sich, ob sie die Welt, in der ihr Mann zuhause ist, je verstehen wird. Heiner fragt sich, wie er sein Trauma aus Bildern und Geräuschen möglichst vollständig in den Kopf seiner Frau übertragen kann, und ob es eine Grenze gibt, bis zu der man Erfahrungen weitergeben kann.  Mehr Informationen


KILLING NAZIS

Montag, 29. April 2013, 20:00 Uhr
Theater Hamakom


Killing Nazis erzählt die reale Geschichte eines wahren „Inglourious Basterd“, des heute 91-jährigen Alfred Müller aus Wien-Ottakring: Als Jugendlicher vor den Nazis nach Palästina geflüchtet, wurde er im Exil zu Chaim Miller. In einer Spezialeinheit der britischen Armee wurde Chaim Miller für den Einsatz als Agent in Nazi-Uniform ausgebildet. 1945 kehrte er als Soldat der „Jüdischen Brigaden“ zurück nach Österreich – wo seine Eltern im Holocaust ermordet wurden. Hier übte er mit seiner Einheit in Selbstjustiz Rache.
Ein Film von Andreas Kuba. Tickets unter www.hamakom.at erhältlich.

Wir verlosen 3 x 2 Karten für die Premiere. Einfach eine E-Mail mit dem Kennwort „Gewinnspiel Theater Hamakom“ bis 5. April 2013 an info@jmw.at senden. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.


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__________BMUKK



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