"Newsletter Juli 2013", Absender:no-reply@jmw.at

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Newsletter - Jüdisches Museum Wien
www.jmw.at   Dorotheergasse 11 und Judenplatz 8, 1010 Wien


Veranstaltung


Konzert „Shani Girls Choir” & „Kiryat Ono Youth Concert Band”

Sonntag, 7. Juli 2013 - 11:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse

Die Sängerinnen des „Shani Girls Choir“ sind jüdische, christliche und muslimische Mädchen im Alter von 13-18 Jahren aus den Dörfern in Galiläa. Der Chor repräsentiert das „Mifne“ Projekt, das von Maestro Zubin Mehta und dem Israelischen Philharmonie Orchester unterstützt wird. 
Kiryat Ono, eine kleine Stadt mit etwa 30.000 Einwohnern, erhält ein angesehenes Konservatorium. Die „Kiryat Ono Youth Band“ stellt als Bildungseinrichtung einen wichtigen Rahmen dar, in dem die Jugendlichen aus der Gegend gemeinsam musizieren können. »Weiter


Ferienprogramm für Kinder


Raus aus dem Museum I – II

Montag, 1. Juli 2013 - 10:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse

Eine Multimedia-Story mit Objekt, Ton und Fotografie: Den Museumsobjekten ist es in der Vitrine im Jüdischen Museum Wien zu langweilig! Was tun? - Ausbrechen! Gemeinsam entdecken wir die „Protagonisten“ und bauen die Objekte im Atelier nach. 

Anmeldungen unter: www.kinderunikunst.at
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Was sieht Superman?

Montag, 8. Juli 2013 - 14:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse

Superman ist eine Erfindung von Jerry Siegel, dessen jüdische Familie aus Litauen in die USA emigrierte. Jedes Kind kennt diesen Comic-Helden, der einfach alles schafft. Was sieht Superman im Jüdischen Museum Wien? »Weiter


Die Fantastischen Vier
Montag, 22. Juli 2013 - 14:00 Uhr 
Museum Judenplatz

Vier mittelalterliche Objekte „verlassen“  in Form von Fotos, Zeichnungen oder Cartoons das Museum. Sie spazieren anschließend durch die Stadt und schauen, wo sie Freunde finden könnten - in Auslagen, in Geschäften, auf der Straße. »Weiter



Vermittlung


Führungen für Erwachsene

Sonntag, 7. Juli 2013
15:00 Uhr - Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
16:30 Uhr - Museum Judenplatz


Jeden 1. Sonntag im Monat finden kostenlose deutschsprachige Führungen im Jüdischen Museum Wien statt. Im Jüdischen Museum Dorotheergasse laden wir Sie herzlich zu einem Spezialrundgang durch das Schaudepot, den „Space in Progress“ und das Atelier ein. Besuchen Sie die Fundamente der mittelalterlichen Synagoge am Judenplatz und begeben Sie sich auf einen virtuellen Rundgang durch die Straßen des großen mittelalterlichen jüdischen Viertels von Wien.


Ausstellungen


Alle MESCHUGGE? Jüdischer Witz und Humor

bis 8. September 2013
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Humor ist ein wesentlicher Bestandteil jüdischen Lebens. Er reflektiert das innerjüdische Verhalten und spiegelt den Umgang mit einer oft feindseligen Umwelt. Jüdischer Humor ist zumeist warmherzig und menschenfreundlich, nach dem Holocaust aber auch zynisch und kohlrabenschwarz. Er umfasst ein breites Spektrum von seinen Wurzeln in Osteuropa bis hin zu Ephraim Kishon in Israel sowie Billy Wilder, Mel Brooks oder Woody Allen in Hollywood. Dazwischen liegt die Hochblüte der Unterhaltungskultur in Wien und Berlin: Kabarett, Revue und Film – oder Karl Farkas, Fritz Grünbaum, Hermann Leopoldi, Friedrich Hollaender, Kurt Tucholsky und Ernst Lubitsch; das „Simpl“ und das „Kabarett der Komiker“.
Kuratoren: Marcus G. Patka, Alfred Stalzer

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Foto: Jüdisches Kabarett der Zwischenkriegszeit in Wien © Jüdisches Museum Wien



bis 27. Oktober 2013
Museum Judenplatz


Die französische Künstlerin Tatiana Lecomte beschäftigt sich seit Jahren mit Fragen des bildlichen Gedächtnisses. Wie lässt sich traumatische Geschichte in Bildern verarbeiten? Lecomte untersucht, wie sich Abbildungen zur Vermittlung von Erinnerung eignen.
Was Bilder zeigen und was sie nicht zeigen (können) ist Thema ihrer Arbeit: Das „Undarstellbare“, das jeder fotografischen Repräsentation innewohnt. Dabei arbeitet sie mit Aussparungen ebenso wie mit Überlagerungen.
In der Ausstellung reflektiert sie über die Auseinandersetzung mit dem fotografischen Bild hinaus auch den Begriff der Unvorstellbarkeit der Shoah.
Kuratorin: Danielle Spera

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Tatiana Lecomte „Blauer Paradiesvogel“ © VBK Wien




Chawerim Chasak! 100 Jahre jüdische Jugendbewegung Haschomer Hatzair

bis 29. September 2013
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Chawerim Chasak! Freunde seid stark! Dieser Leitspruch prägt das beinahe 100-jährige Bestehen der  jüdischen Jugendbewegung „Haschomer Hatzair“ (= Der junge Wächter). Von der Entstehung des „Haschomer“ in Galizien im Jahre 1913 über die Zeit des Ersten Weltkriegs und der Zwischenkriegszeit überdauerte der „Haschomer Hatzair“ selbst die Katastrophe der Shoah. Die heroische Rolle der Anhänger dieser Organisation in Aufständen gegen das nationalsozialistische Regime, gipfelnd im Warschauer Ghettoaufstand, prägte dutzende Generationen von „Schomrim“ in ihrer Suche nach einer jüdischen Identität. In ihrem Streben nach dem zionistischen Ideal wurden sie zu Pionieren im Land Israel. Der Haschomer wurde nicht nur offiziell in Wien gegründet, er beteiligte sich hier auch aktiv an der Gestaltung jüdischen Lebens nach 1945.
Kurator: Dan Fischman

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Foto: Mönichkirchen, Niederösterreich, 1953/54, Privatbesitz


Wir Feiern


Tischa beAw 15.-16. Juli 2013
Der 9. Aw ist ein jüdischer Fast- und Trauertag, an dem der Zerstörung des Salomonischen Tempels in Jerusalem durch die Babylonier und jener des Zweiten Tempels durch die Römer gedacht wird. Beide Zerstörungen geschahen am 9. Aw. Der erste Tempel und das Königreich Juda wurden 586 vdZ von den Babyloniern unter König Nebukadnezar zerstört, die Juden wurden ins Babylonische Exil verbannt. Als der römische Kaiser 70 ndZ den zweiten Tempel zerstören lässt, beginnt die Diaspora, die Zerstreuung der Juden in alle Welt.
Um der Trauer über die beiden Zerstörungen und dem langen Exil Ausdruck zu verleihen, fastet man und enthält sich fröhlicher Aktivitäten. Eine jüdische Tradition besagt, dass der Messias am Tischa beAw geboren wird – somit ist dieser Trauertag auch ein Tag der Hoffnung auf Erlösung.


Save the Date


2. Wiener Jüdisches Neujahrskonzert

9. und 10. September 2013 - 19:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse

Rosch ha-Schana ist das jüdische Neujahr und findet heuer im September statt. Es ist üblich zu Rosch ha-Schana in Honig getauchte Speisen zu essen, sie symbolisieren ein „süßes“, also gutes neues Jahr. Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ist das bekannteste Konzertereignis der Welt und blickt auch auf eine lange Tradition zurück.
Wir möchten diese beiden wunderbaren Bräuche verbinden und freuen uns sehr, Sie am 9. und 10. September zum 2. Wiener Jüdischen Neujahrskonzert einzuladen. Verzaubern wird Sie der Jüdische Chor unter der Leitung von Roman Grinberg, mit Gastauftritten von Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg (9.9.) und Oberkantor Shmuel Barzilai (10.9.). Tickets zum Preis von € 28,-/ ermäßigt € 24,- sind ab sofort im Jüdischen Museum Wien oder via Wien ticket  erhältich. Weitere Informationen zum Programm finden Sie in Kürze auf unserer Website www.jmw.at.


Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute

ab 19. November 2013
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse

Das Jüdische Museum Wien bietet ab 19. November 2013 seinen BesucherInnen die neue permanente Ausstellung: „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“. 25 Jahre nach seiner (Wieder-)Gründung und 20 Jahre nach seinem Einzug in das Palais Eskeles setzt das Jüdische Museum Wien damit neue Maßstäbe.
Die Reise beginnt mit den Jahren von 1945 bis heute. Skizziert wird der schwierige Weg einer total zerstörten jüdischen Gemeinde, die 1938 - sieben Jahre zuvor - noch die größte deutschsprachige und die drittgrößte Gemeinde Europas gewesen war, bis zu ihrer heutigen überschaubaren, aber äußerst lebendigen Präsenz. »Weiter


Wir empfehlen


„Life in Stills" - ESRA Sommerkino

Mittwoch, 3. Juli 2013 - 21.30 Uhr
ESRA, 1020 Wien, Tempelgasse 5, großer Vorplatz 

Der preisgekrönte und sehr berührende Dokumentarfilm (2011) von Tamar Tal erzählt die Geschichte der 96-jährigen Miriam Weissenstein, der Witwe des Fotografen Rudi Weissenstein und ihres Enkels Ben. Ein wunderbarer, humorvoller und lebensbejahender Film über die verbindende Kraft zwischen den Generationen, der tief unter die Oberfläche geht.

Mehr Informationen hier.



Eis vom "Eis Greissler" im Café Eskeles

Das bekannte und beliebte Eis vom "Eis Greissler" gibt es nun auch im Café Eskeles im Jüdischen Museum Wien. Der überraschend intensive Geschmack der Eiscreme entsteht durch die sorgfältige Auswahl erstklassiger Zutaten, die ausnahmslos natürlichen Ursprungs sind. Dem Eis werden keine künstlichen Aromen,  Farbstoffe und Geschmacksverstärker hinzugefügt.

Mehr Informationen über das Café Eskeles finden Sie hier.


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__________BMUKK



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