"Newsletter Oktober 2013", Absender:no-reply@jmw.at

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Newsletter - Jüdisches Museum Wien
www.jmw.at   Dorotheergasse 11 und Judenplatz 8, 1010 Wien


Veranstaltungen


Richard Wagner – Das Judenthum in der Musik. Performance mit Wagner-Text und -Musik

Dienstag, 1. Oktober 2013 - 18:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse

Der Moderator und Musikwissenschafter Otto Brusatti liest aus Wagners viel diskutierter Schrift. Das Ensemble klezmer reloaded sucht ausgehend von Wagner-Stücken (aus dem Ring, aus Tannhäuser, Lohengrin, Tristan und Isolde) neue musikalische Wege. »Weiter



Jüdisches Museum Wien & ORF-Lange Nacht der Museen

Samstag, 5. Oktober 2013 - 18:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse

Samstag, 5. Oktober 2013 - 20:00 Uhr
Museum Judenplatz


Das Jüdische Museum Wien hat sich auch heuer wieder ein sehr abwechslungsreiches und spannendes Programm für die ORF-Lange Nacht der Museen ausgedacht.
Der Bogen spannt sich vom Hebräisch-Kurs für die jüngsten Besucher bis zu interessanten Führungen durch das jüdische Wien im Mittelalter und durch die aktuelle Ausstellung „Euphorie und Unbehagen. Das jüdische Wien und Richard Wagner". Highlight des Abends sind sicherlich die Auftritte des Roman Grinberg Duos. Präsentiert werden alte und neue jiddische Lieder sowie Klezmermelodien.
Tickets für die ORF-Lange Nacht der Museen können Sie bereits in unseren Museen erwerben!
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Tatiana Lecomte „Postkarten können wir eine pro Person schreiben“
Buchpräsentation

Donnerstag, 17. Oktober 2013 - 18:30 Uhr
Museum Judenplatz

Tatiana Lecomte konstruierte mit ihrem Mahnmal „Postkarten können wir eine pro Person schreiben“ eine fiktive Kommunikationsebene zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem in der Absicht, Gespräche und Diskussionen zwischen den adressierten BürgerInnen anzuregen. Die auf der Ansichtskarte genannte Website zum Projekt bot neben umfassenden Informationen auch die Möglichkeit, mit der Künstlerin in Kontakt zu treten. »Weiter


Vermittlung


Führungen für Erwachsene

Sonntag, 6. Oktober 2013
15:00 Uhr - Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
16:30 Uhr - Museum Judenplatz


Jeden 1. Sonntag im Monat finden kostenlose deutschsprachige Führungen im Jüdischen Museum Wien statt. Im Jüdischen Museum Dorotheergasse laden wir Sie herzlich zu einem Spezialrundgang durch das Schaudepot, den „Space in Progress“ und das Atelier ein. Besuchen Sie die Fundamente der mittelalterlichen Synagoge am Judenplatz und begeben Sie sich auf einen virtuellen Rundgang durch die Straßen des großen mittelalterlichen jüdischen Viertels von Wien.


Ausstellungen


Euphorie und Unbehagen – Das jüdische Wien und Richard Wagner

bis 16. März 2014
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


2013 jährt sich der 200. Geburtstag Richard Wagners, einer bis heute heftig umstrittenen Persönlichkeit. Mit seiner Schrift „Das Judenthum in der Musik“ (1850 und 1869), seinen Opern und zahlreichen anderen einschlägigen Statements, etablierte sich Wagner einerseits als eine der exponiertesten antisemitischen Leitfiguren innerhalb des deutschsprachigen Bürgertums. Andererseits gelang es ihm mit seinem musikalischen Schaffen, der Idee des Gesamtkunstwerks und dem Geniekult enormen Einfluss auf seine Zeit und seine Nachwelt auszuüben.
Das Jüdische Museum Wien setzt sich in einer Ausstellung mit Schwerpunkt Wien mit dieser breiten, aber widersprüchlichen Wirkungsgeschichte auseinander.
Kuratorin: Andrea Winklbauer
Wissenschaftliche Beratung: Leon Botstein (New York), Hannes Heer (Hamburg)

Guido Adler: Richard Wagner-Vorlesungen, gehalten an der Universität zu Wien 1904 ©  Jüdisches Museum Wien


Chawerim Chasak! 100 Jahre jüdische Jugendbewegung Haschomer Hatzair

bis 6. Jänner 2014
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Chawerim Chasak! Freunde seid stark! Dieser Leitspruch prägt das beinahe 100-jährige Bestehen der  jüdischen Jugendbewegung „Haschomer Hatzair“ (= Der junge Wächter). Von der Entstehung des „Haschomer“ in Galizien im Jahre 1913 über die Zeit des Ersten Weltkriegs und der Zwischenkriegszeit überdauerte der „Haschomer Hatzair“ selbst die Katastrophe der Shoah. Die heroische Rolle der Anhänger dieser Organisation in Aufständen gegen das nationalsozialistische Regime, gipfelnd im Warschauer Ghettoaufstand, prägte dutzende Generationen von „Schomrim“ in ihrer Suche nach einer jüdischen Identität. In ihrem Streben nach dem zionistischen Ideal wurden sie zu Pionieren im Land Israel. Der Haschomer wurde nicht nur offiziell in Wien gegründet, er beteiligte sich hier auch aktiv an der Gestaltung jüdischen Lebens nach 1945.
Kurator: Dan Fischman

Podcast zur Ausstellungseröffnung »Weiter 

© Mönichkirchen, Niederösterreich, 1953/54, Privatbesitz



bis 27. Oktober 2013
Museum Judenplatz


Die französische Künstlerin Tatiana Lecomte beschäftigt sich seit Jahren mit Fragen des bildlichen Gedächtnisses. Wie lässt sich traumatische Geschichte in Bildern verarbeiten? Lecomte untersucht, wie sich Abbildungen zur Vermittlung von Erinnerung eignen.
Was Bilder zeigen und was sie nicht zeigen (können) ist Thema ihrer Arbeit: Das „Undarstellbare“, das jeder fotografischen Repräsentation innewohnt. Dabei arbeitet sie mit Aussparungen ebenso wie mit Überlagerungen.
In der Ausstellung reflektiert sie über die Auseinandersetzung mit dem fotografischen Bild hinaus auch den Begriff der Unvorstellbarkeit der Shoah.
Kuratorin: Danielle Spera

Podcast zur Ausstellungseröffnung »Weiter

Tatiana Lecomte „Blauer Paradiesvogel“ © VBK Wien




Save the Date!


Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute

ab 19. November 2013
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse

Das Jüdische Museum Wien bietet ab 19. November 2013 seinen BesucherInnen die neue permanente Ausstellung: „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“. 25 Jahre nach seiner (Wieder-)Gründung und 20 Jahre nach seinem Einzug in das Palais Eskeles setzt das Jüdische Museum Wien damit neue Maßstäbe.
Die Reise beginnt mit den Jahren von 1945 bis heute. Skizziert wird der schwierige Weg einer total zerstörten jüdischen Gemeinde, die 1938 - sieben Jahre zuvor - noch die größte deutschsprachige und die drittgrößte Gemeinde Europas gewesen war, bis zu ihrer heutigen überschaubaren, aber äußerst lebendigen Präsenz. »Weiter


Wir empfehlen


BATSHEVA DANCE COMPANY „Sadeh21“


Freitag 4. & Samstag 5. Oktober, 2013
Tanzquartier Wien / Halle E (im MuseumsQuartier)

Die Batsheva Dance Company ist ein Ensemble für zeitgenössischen Tanz aus Israel. Seit ihrer Gründung 1964 durch Baronesse Batsheva de Rothshild und Martha Graham – einer der Pionierinnen des Modern Dance – hat sich die Batsheva Dance Company zu einem der herausragendsten Ensembles weltweit entwickelt.
„Sadeh21“ spiegelt den spezifischen Stil der Kompanie wider: komplexe Bewegungsabläufe in extrem unterschiedlichen, schnell aufeinander folgenden Tempi, die mit atemberaubender Präzision ausgeführt werden – ebenso zart wie explosiv, feinfühlig und rau. Sadeh bedeutet auf Hebräisch „Feld“, ganz im Sinne von leeren Feldern, die von den TänzerInnen beschrieben werden.

Ticket-Special! Als Newsletter-AbonnentIn des JMW erhalten Sie für Sadeh21 vergünstigte Karten zum Preis von je 26€ (in den Kategorien 1-3, nach Verfügbarkeit) mit dem Kennwort „Jüdisches Museum Wien“. Anmeldung bitte unter: vermittlung@tqw.at , Info: www.tqw.at



Der Kaiser von Atlantis oder die Todesverweigerung

Donnerstag, 17. Oktober 2013
Theater an der Wien


Im November 1941 wandelten die Nationalsozialisten die Garnisonsstadt und -festung Theresienstadt in ein Konzentrationslager um, das sie euphemistisch als „Ghetto“ bezeichneten. Der Komponist und renommierte Schönberg-Schüler Viktor Ullmann wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert. 1943 schuf er die Kammeroper  „Der Kaiser von Atlantis“. Trotz bereits begonnener Proben kam es nicht mehr zu einer Aufführung der offensichtlich auf Hitler und den Wahn der Nationalsozialisten Bezug nehmenden Oper. Viktor Ullmann wurde am 16. Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert, wo er in der Gaskammer ermordet wurde.
Mehr Informationen unter www.theater-wien.at

Ticket-Special! Gegen Vorlage des JMW-Newsletters erhalten Sie für diese Aufführung 10% Ermäßigung auf den Kartenpreis (Kat. A-D, nach Verfügbarkeit).


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Mit herzlichen Grüßen
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__________BMUKK



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