"Newsletter Februar 2013", Absender: no-reply@jmw.at
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Newsletter - Jüdisches Museum Wien
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| www.jmw.at Dorotheergasse 11 und Judenplatz 8, 1010 Wien |
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  |  | Topsy Küppers „Lauter liebe Leute. Ein dicker Brief an mein Publikum“ Buchpräsentation
Sonntag, 17. Februar 2013 - 11:00 Uhr Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
Im Rahmen unserer Matinée am Sonntag wird Topsy Küppers Einblick in ihr Leben geben. In ihrem Buch „Lauter liebe Leute“ berichtet sie sensibel und leidenschaftlich über die jahrzehntelange Arbeit an der von ihr begründeten und geleiteten „Freien Bühne Wieden“. Lautere und unlautere liebe Leute, die sie bei ihrem Unternehmen begleiteten, werden geistreich und liebevoll porträtiert. Schöne und traurige, amüsante und dramatische Erlebnisse in Anekdoten und Erinnerung an ihren Schauspielerberuf werden wiedergegeben und zeigen, wie sehr sie sich in „das wilde Abenteuer alternativer Kulturarbeit“ eingelassen hat. »Weiter
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  |  | Regina Fritz „Nach Krieg und Judenmord. Zur Geschichtspolitik Ungarns 1945–2010” Buchpräsentation
Donnerstag, 21. Februar 2013 - 18:30 Uhr Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
Am 19. September 1946 rief Winston Churchill die einstigen Kriegsgegner zu einem „segensreichen Akt des Vergessens“ auf. Trotz dieser Forderung gab es unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg von Seiten der Nationalstaaten große Bemühungen, die Verbrechen der vergangenen Regime zu dokumentieren und zu ahnden. So zunächst auch in Ungarn. Regina Fritz untersucht in ihrem Buch die ungarische Auseinandersetzung mit dem Holocaust von 1944/45 bis nach der Jahrtausendwende. Die Autorin und Dr. Béla Rásky (Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien) werden das Buch in einem Gespräch vorstellen. Emese Fáy wird Auszüge daraus lesen. »Weiter |
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  |  | Präsentation der Lyrikreihe NADELSTICHE
Sonntag, 24. Februar 2013 - 11:00 Uhr Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
Um Gedichte des Exils und des Widerstands einem breiten Publikum bekannt zu machen, bringt die Theodor Kramer Gesellschaft die neue Lyrikreihe „Nadelstiche“, heraus. Trude Krakauers und Siglinde Bolbechers Gedichtbände eröffnen die Reihe. In unserer Matinée am Sonntag wird Dagmar Schwarz Gedichte der beiden Lyrikerinnen lesen und Norma d’Aurora einige von diesen vertont vortragen. Lydia Mischkulnig wird die Lyrikreihe präsentieren. »Weiter Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Vienna´s Shooting Girls. Jüdische Fotografinnen aus Wien“, die noch bis 3. März 2013 im Jüdischen Museum Wien zu sehen ist. |
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  |  | Eva Menasse „Quasikristalle“ Buchpräsentation
Montag, 25. Februar 2013 - 18:30 Uhr Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
Was wissen wir wirklich über uns selbst? Und was vom anderen? In dreizehn Kapiteln zerlegt die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse die Biografie einer Frau in ihre unterschiedlichen Aspekte, zeigt sie als Mutter und Tochter, als Freundin, Mieterin und Patientin, als flüchtige Bekannte und treulose Ehefrau. Aus diesem Mosaik tritt auf magische Weise ein kühner Roman hervor, der wie nebenbei die Fragen nach Wahrnehmung und Wahrheit stellt. Direktorin Danielle Spera im Gespräch mit Eva Menasse. »Weiter |
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  |  | „Georg Kreisler gibt es gar nicht / Kreislers musikalische Stolpersteine” Präsentation eines crossmedialen Projekts
Dienstag, 26. Februar 2013 - 18:30 Uhr Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
Am 18. Juli 2012 wäre der Liedermacher, Kabarettist, Opernkomponist, Theaterregisseur und Romanautor Georg Kreisler 90 Jahre alt geworden. In der Dokumentation „Georg Kreisler gibt es gar nicht“ vermisst der Autor und Regisseur Dominik Wessely das umfangreiche Liederwerk Georg Kreislers ebenso wie dessen verschlungenen Lebenslauf und stellt beide in einen zeitgeschichtlichen Kontext - denn in Kreislers Liedern spiegelt sich ebensoviel Biografisches wie Historisches. „Ein Leben in Liedern“ könnte das Motto dieses Films deshalb auch lauten; ein Dutzend Kreisler-Lieder aus fünf Jahrzehnten bilden den roten Faden der Erzählung. »Weiter |
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Wir feiern Purim!
Sonntag, 17. Februar 2013 - 14:00 Uhr Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
Das Purim-Fest erinnert an die Errettung der persischen Juden durch die mutige und wunderschöne Königin Esther. Eine coole Kinderführung stellt euch zuerst alle Purim-Objekte vor. Die spannende Geschichte packen wir in ein pantomimisches Mitmach-Theater! Dazu brauchen wir Lärm-Instrumente, die im Atelier von euch gebastelt werden. »Weiter
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Führungen für Erwachsene
Sonntag, 3. Februar 2013 15:00 Uhr - Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse 16:30 Uhr - Museum Judenplatz
Jeden 1. Sonntag im Monat finden kostenlose deutschsprachige Führungen im Jüdischen Museum Wien statt. Im Jüdischen Museum Dorotheergasse laden wir Sie herzlich zu einem Spezialrundgang durch das Schaudepot, den „Space in Progress“ und das Atelier ein. Besuchen Sie die Fundamente der mittelalterlichen Synagoge am Judenplatz und begegeben Sie sich auf einen virtuellen Rundgang durch die Straßen des großen mittelalterlichen jüdischen Viertels von Wien.
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  |  | „Wartesaal der Hoffnung. Das Rothschild-Spital im November 1947 – Fotos von Henry Ries“
nur noch bis 17. Februar 2013 Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
Nach der Shoah und dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Rothschild-Spital in Wien zum provisorischen Flüchtlingslager und Zentrum jüdischen Lebens zwischen Warten und Hoffen. Henry Ries (1917–2004), der 1938 aus Berlin in die USA emigrieren musste, arbeitete von 1947–51 in Europa als Fotojournalist für die „New York Times“. Seine Fotografien sind einzigartige Dokumente über das Schicksal der jüdischen Überlebenden und Flüchtlinge. Kuratorin: Danielle Spera
Foto: Henry Ries, © The New York Times/DHM |
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  |  | meeting jedermann : rabinovich revisited
28. Februar bis 26. Mai 2013 Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
Boris Rabinovich (1938–1988) arbeitete als Architekt und Industriedesigner, wurde in der ehemaligen Sowjetunion zum Dissidenten und gelangte schließlich nach Wien, wo er sich als bildender Künstler betätigte. Die Ausstellung spannt einen Bogen von seiner ersten Wiener Serie bis hin zur letzten Serie rund zehn Jahre später. Rabinovich experimentierte in diesem kurzen Zeitraum vor allem mit Licht und Schatten, dem Verborgenen, dem Gesichtslosen, dem verblassenden Ich, das weder vor, noch hinter der Maske zu finden ist. Seine Tochter, die Wiener jüdische Schriftstellerin Julya Rabinowich, tritt in einen Dialog mit dem Werk ihres Vaters und stellt den von ihr kuratierten Arbeiten ihres Vaters eine eigene Text- und Grafikarbeit gegenüber. Die Ausstellung ist eine Collage aus Retrospektive, Erinnerung und Illustration. |
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  |  | Vienna’s Shooting Girls – Jüdische Fotografinnen aus Wien
bis 3. März 2013 Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
Das Ausstellungsprojekt „Jüdische Fotografinnen“ stellt Fotostudios von jüdischen Frauen ab 1860 vor. Speziell in Wien haben außergewöhnlich viele jüdische Frauen aus meist wohlhabenden Familien diesen Beruf gewählt. Die Ausstellung folgt dem Weg der Fotografinnen ins Exil und somit an das willkürliche Ende dieses Kapitels für Wien. Sie erinnert aber auch an die Fortführung in anderen Ländern und Kontinenten. Eine Auswahl an Arbeiten von 30 Wiener jüdischen Fotografinnen bietet ein repräsentatives Bild der Geschichte der österreichischen Fotografie der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts, mit Fotografien von Madame d’Ora, Trude Fleischmann, Edith Tudor und vielen anderen. Kuratorinnen: Iris Meder, Andrea Winklbauer
Foto: Trude Fleischmann, „Dolly Haas als Scampolo“, um 1932, © Photoinstitut Bonartes |
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  |  | „Heute in Wien 2012. Fotografien zur jüdischen Gegenwart von Josef Polleross“
bis 12. Mai 2013 Museum Judenplatz
1996 erschien Harry Webers Fotoband „Heute in Wien“ gemeinsam mit der gleichnamigen Ausstellung im Jüdischen Museum Wien. Die beeindruckenden schwarz-weiß Bilder haben Fotogeschichte geschrieben. 15 Jahre später folgt der Wiener Fotograf Josef Polleross den Spuren Harry Webers und hat das heutige Leben der jüdischen Gemeinde – vor allem in der Leopoldstadt – fotografisch erfasst. Polleross Bilder sollen sowohl an Harry Webers damalige Bilderreise anknüpfen als auch die Veränderungen innerhalb der jüdischen Gemeinde und ihren Zuwachs während der letzten 16 Jahre zeigen. Sie geben Einblick in das vielfältige jüdische Leben in Wien heute. Kuratorin: Astrid Peterle
Foto: Josef Polleross, Sukkot, Oktober 2009
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Purim 23.-24. Februar 2013
Am 14. des Monats Adar feiern Juden das Purim-Fest. Purim (hebr. pur = Los) erinnert an die Rettung des jüdischen Volkes vor der Vernichtung im persischen Exil im 5. Jahrhundert v.d.Z. Nach dem Buch Esther plante der königliche Berater Haman die Juden an einem bestimmten Tag zu ermorden. Um diesen Tag zu ermitteln, zog er ein Los, daher der Name Purim. Die persisch-jüdische Königin Esther, Gemahlin von König Achaschwerosch (Xerxes I.), und ihr Cousin Mordechai bewahrten das jüdische Volk vor der tödlichen Verfolgung. Am Tag vor dem jährlichen Purim-Fest wird gefastet. Purim ist zwar ein normaler Arbeitstag, wird aber mit einem feierlichen Essen abgeschlossen. Die dreieckigen Haman-Taschen, die zu Purim gegessen werden, sind mit Mohn gefüllt. Es werden Geschenke und Süßigkeiten verteilt und die Kinder verkleiden sich oftmals als Protagonisten der Geschichte. Wir wünschen Purim Sameach! Ein fröhliches Purim-Fest! |  |   |
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Robert Schindel „Der Kalte“ Buchpräsentation mit dem Autor, Dörte Lyssewski und Markus Meyer
Freitag, 22. Februar 2013, 20:00 Uhr, Akademietheater
Österreich in den „Waldheim-Jahren“ zwischen 1985 und 1989. Drei „Kulturkämpfe“ toben nebeneinander und sind doch untrennbar miteinander verbunden: der Kampf um einen neuen Bundespräsidenten, der Kampf um ein Antifaschismusdenkmal und der Kampf um das Theater, „die Burg“. Und inmitten dieser Auseinandersetzungen kämpft ein Einzelner gegen das Vergessen und Verdrängen der NS-Zeit: der Spanienveteran und KZ-Überlebende Edmund Fraul. In seinem lang erwarteten zweiten Roman führt Robert Schindel erneut in den Wiener Kosmos. Figurenreich und vielperspektivisch ist dieser Roman, weltstädtisch und detailverliebt. Mehr Informationen |
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"Gerti Deutsch – Fotografien 1935–1965" Ausstellung
bis 30. April 2013, Mo–Fr 10:00–17:00 Uhr, Österreichisches Kulturforum Prag
Die Ausstellung zeigt einen Überblick des fotografischen Werkes von Gerti Deutsch aus den Jahren 1935 bis 1965 und hält eine Fülle an kulturgeschichtlichen Themen und ästhetischen Sichtweisen bereit. Die Ausstellung beinhaltet auch Beispiele aus ihrer frühen Schaffenszeit wie Porträts und Reisebilder, der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Reportagefotografie. Mehr Informationen |
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