www.jmw.at   Dorotheergasse 11 und Judenplatz 8, 1010 Wien


Veranstaltungen


Vernissage und Künstlergespräch: Memory Map

Montag, 3. November 2014 - 19:00 Uhr

Das Jüdische Museum Wien erhält eine besondere Schenkung: Das Kunstwerk „Memory Map“ des österreichischen Künstlers Nikolaus Gansterer, ein 2 x 3 Meter großer dreidimensionaler „Stadtplan“. Beauftragt von "The Vienna Project" und seiner Leiterin Karen Frostig wird der Stadtplan nun in die Dauerausstellung des Jüdischen Museums “Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ aufgenommen. Anlässlich der Vernissage der "Memory Map" diskutieren Nikolaus Gansterer, Karen Frostig, Werner Hanak-Lettner und Danielle Spera zum Thema Erinnerung. »Weiter

Memory Map © Nikolaus Gansterer


Führung mit der Künstlerin durch „Das Südbahnhotel. Am Zauberberg der Abwesenheit. Fotografien von Yvonne Oswald“

Dienstag, 4. November, 2014 12:00 Uhr
Donnerstag, 13. November, 2014 17:00 Uhr
Museum Judenplatz


Versäumen Sie nicht die exklusive Gelegenheit von der Künstlerin persönlich durch die Ausstellung „Das Südbahnhotel. Am Zauberberg der Abwesenheit. Fotografien von Yvonne Oswald “  geführt zu werden und interssante Hintergrundinformationen sowie besondere Einblicke in den Entstehungsprozess des Projektes zu erfahren. »Weiter


Um Anmeldung wird gebeten: Tel.: +43 1 535 04 31 oder events@jmw.at


Buchpräsentation: Verena Wagner „Jüdische Lebenswelten. Zehn Linzer Biographien“

Die Biographien der von Verena Wagner vorgestellten Jüdinnen und Juden bieten einen interessanten Einblick in das vielfältige Leben der Linzer jüdischen Gemeinde vor der Shoah. Das Buch stellt die ganz „normalen“ Jüdinnen und Juden vor: Der Bundesbahnbeamte, die Kleiderhändlerstochter, der Warenhausbesitzer, der Bankbeamte, der Chemiker, die Angestelltentochter, der Rabbinerstellvertreter, der Rohproduktenhändler, der Rechtsanwalt und die Kunstschulabsolventin stehen für die mehrheitlich durchschnittlich bemittelte jüdische Bevölkerung von Linz. »Weiter


Konzert und Lesung: „Die orchestrierte Vertreibung. Unerwünschte Wiener Philharmoniker. Verfolgung, Ermordung und Exil"

Donnerstag, 6. November 2014 - 19:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Das Buch beschäftigt sich mit dem Verhältnis der Wiener Philharmoniker zu vertriebenen ehemaligen Mitgliedern in der Nachkriegsgeschichte 1945-1959. Das Orchester war im Nationalsozialismus fast zur Hälfte mit NSDAP-Mitgliedern besetzt, die 1945 nur in wenigen Fällen entlassen oder pensioniert wurden. 17 Porträts erzählen von den schmerzhaften Erfahrungen der gewaltvollen Vertreibung aus dem Orchester und aus Wien, aber auch von den beruflichen und privaten Entwicklungen im Exil. Nach 1945 kehrte kein einziger der vertriebenen Philharmoniker ins Orchester zurück. »Weiter


Gedenken an das Novemberpogrom

Sonntag, 9. November 2014 -  ab 14:00 Uhr

Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse

Das Jüdische Museum Wien ist auch ein Erinnerungsort, der mit seinen Sammlungen und durch einzelne Objekte auf die Jahre 1938 bis 1945 verweist. Im Rahmen einer Führung im Schaudepot des Museums um 14.00 halten wir eine Gedenkminute und erinnern an die Opfer der organisierten Gewaltausbrüche gegen Jüdinnen und Juden am 9. und 10. November 1938. Diese Pogrome markierten den Beginn der Ausgrenzung und systematischen  Verfolgung der jüdischen Bevölkerung bis hin zur Shoah. Wir widmen daher die kostenlose Führung durch die permanente Ausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ um 15.00 Uhr dem Gedenken an das Novemberpogrom.

© JMW, Sammlung IKG


Challa backen im Jüdischen Museum


Mischen, flechten, backen und fertig! Kein Schabbat oder Festtag, außer Pessach, dem Fest der ungesäuerten Brote, ohne das herrlich luftige weiße Brot, das in vielen Familien noch selbst gebacken wird. Vom Mischen und Flechten des Teiges bis zum fertig gebackenen Brot lernen Sie im Jüdischen Museum Wien, wie ein Profi Challa zu backen.  »Weiter


Slg. JMW, Fotarchiv Dobronyi © Jüdisches Museum Wien



Lesung und Gespräch: Meir Shalev „Zwei Bärinnen“


Künstlerinnengespräch und Buchpräsentation mit Maya Zack zu ihrer Installation „The Shabbat Room“

Montag, 17. November 2014 - 18:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
in Kooperation mit der VIENNA ART WEEK

Für die neue permanente Ausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ konnte das Jüdische Museum Wien die israelische Künstlerin Maya Zack für für ein außergewöhnliches Kunstprojekt gewinnen. Ausgangspunkt ihrer Installation war die von Isidor Kaufmann 1899 für das erste Jüdische Museum in Wien entworfene „Gute Stube“. Kaufmanns Rauminstallation, eine revolutionäre museale Intervention, hatte einerseits Nichtjuden eine Vorstellung vom Schabbat als Familienfeiertag liefern, andererseits den assimilierten Wiener Juden einen nostalgischen Orientierungs- und Ruheraum inmitten der widersprüchlichen Welt der Wiener Jahrhundertwende bieten sollen. Mit der Künstlerin im Gespräch: Direktorin Dr. Danielle Spera und Chefkurator Dr. Werner Hanak-Lettner. In englischer Sprache. Ab 18:00 besteht die Möglichkeit die Installation zu besichtigen. »Weiter

 © Klaus Pichler


„Kulinarischer Lebensstrudel” – Lesung mit Helene Maimann



Raiffeisen-Tag: Freier Eintritt exklusiv für Raiffeisenkunden
Sonntag, 30 November 10:00 bis 18:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse und Museum Judenplatz

Raiffeisen fördert das kulturelle Leben und schenkt allen Raiffeisen-Kunden an diesem Tag kostbare Momente im Jüdischen Museum Wien. Bei Vorlage Ihrer gültigen Raiffeisen-Bankomatkarte können Sie und eine Begleitperson beide Standorte des Jüdischen Museums kostenlos besuchen. »Weiter




Kinderprogramm


Stoffe und Geschichten
Samstag, 2. November 2014 - 14:00 bis 16:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
Für Kinder von 6-10 Jahren

Wir laden alle jungen Textil-DesignerInnen der Stadt ins Jüdische Museum Wien ein! Bei einem inspirierenden Spaziergang durch das ganze Museum suchen wir nach ausgestellten Stoffen – und ihren Geschichten. »Weiter

 © Jüdisches Museum Wien / Verena Schrom



Vermittlung


Kostenlose Führungen

Jeden Sonntag
15:00 Uhr -
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
Sonntags laden wir Sie herzlichst zu einem Spaziergang durch die permanente Ausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ ein. Im Rahmen einer kostenlosen deutschsprachigen Führung können Sie „Ihre“ Stadt aus einer jüdischen Perspektive wahrnehmen.


Sonntag, 2. November 2014
16:30 Uhr - Museum Judenplatz

An jedem 1. Sonntag im Monat findet eine kostenlose deutschsprachige Führung im Museum Judenplatz statt. Besichtigen Sie die Fundamente der mittelalterlichen Synagoge am Judenplatz und begeben Sie sich auf einen spannenden Rundgang durch die erste jüdische Gemeinde von Wien.


Ausstellungen


200 und 20. - die Bibliothek des Jüdischen Museums
26. November 2014 bis 7. April 2015

Vor 200 Jahren beschloss der Buchdrucker Anton Schmid als Zeichen seines „innigsten Dankes und der größten Hochachtung“ der Wiener Judenschaft 133 Bände von hebräischen Büchern, die aus seiner Werkstatt stammen,  zu überreichen. Mit dieser Schenkung nahm 1814 in Wien die Geschichte einer der ältesten jüdischen Gemeindebibliotheken ihren Lauf. Die Ausstellung im Extrazimmer des Jüdischen Museums Wien gibt Einblicke in den umfangreichen Buchbestand dieser Bibliothek. Allein die Raritätensammlung umfasst heute mehr als 200 Exemplare. »Weiter

 © Jüdisches Museum Wien / Daniel Shaked


Kosher for … Essen und Tradition im Judentum

 bis 8. März 2015
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Essen ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Kultur - geprägt von lokalen Bedingungen, interkulturellen Entwicklungen, historischen Umständen, religiösen sowie säkularen Traditionen und Gewohnheiten. Hatte Noah auch Schweine auf der Arche? Hat jeder jüdische Haushalt zwei Küchen? Was ist in der Mazza enthalten und wie kommt man vom mittelalterlichen Fleischhof ins Kaffeehaus? Ausgehend von acht Fragen blickt die Ausstellung „Kosher for…“ auf die historischen, kulturellen, religiösen und sozialen Dimensionen des vielschichtigen Begriffs „koscher“ in Wien und der Welt. »Weiter

Slg. JMW, Fotarchiv Dobronyi © Jüdisches Museum Wien


Stoffe und Geschichten. Textilien aus den Sammlungen des Jüdischen Museums

bis 16. November 2014
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Während Frauen bis zum Auftreten der Reformbewegung im Gottesdienst zumeist keine aktive Funktion innehatten, spielten und spielen sie auch in traditionellen Gemeinden als Stifterinnen von Textilien für die Synagoge eine wichtige Rolle. Oft fertigten sie Tora-Vorhänge und Tora-Mäntel oder andere sakrale Textilien in mühevoller Handarbeit an. Manche arbeiteten gar ihr Hochzeitskleid zu einem Parochet (Tora-Vorhang) um, was als besondere Wohltat (Mitzwa) galt. Die gestickten hebräischen Inschriften „erzählen“ über die Stifterin und ihre Familie sowie von persönlichen und historischen Ereignissen. »Weiter

Podcast zur Ausstellungseröffnung »

Brit mila-Decke, Jüdisches Museum Wien © David Peters



Das Südbahnhotel. Am Zauberberg der Abwesenheit. Fotografien von Yvonne Oswald

bis 11. Januar 2015
Museum Judenplatz

Das Südbahnhotel auf dem Semmering vor den Toren Wiens ist Symbol einer modernen und künstlerisch inspirierenden Epoche. Persönlichkeiten wie Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal und Sigmund Freud sind in ihrem Schaffen eng mit dem Semmering verbunden. Die Fotografin Yvonne Oswald hat sich auf eine intensive Spurensuche begeben und fing die verbliebene Aura im Südbahnhotel mit der Kamera ein. »Weiter

»Podcast zur Ausstellungseröffnung

Das Südbahnhotel  © Yvonne Oswald


Wir feiern


Unsere neue Dauerausstellung feiert ersten Geburtstag: „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“

Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Das Jüdische Museum Wien bietet seinen BesucherInnen die neue permanente Ausstellung: „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“. 25 Jahre nach seiner (Wieder-)Gründung und 20 Jahre nach seinem Einzug in das Palais Eskeles setzt das Jüdische Museum Wien damit neue Maßstäbe.
Die Reise beginnt mit dem Jahr 1945 und führt bis in die Wiener jüdische Gegenwart. Skizziert wird der schwierige Weg einer total zerstörten jüdischen Gemeinde, die 1938 - sieben Jahre zuvor - noch die größte deutschsprachige und die drittgrößte Gemeinde Europas gewesen war, bis zu ihrer heutigen überschaubaren, aber äußerst lebendigen Präsenz. »Weiter

Podcast zur Ausstellungseröffnung »


Wir empfehlen


Unsere Stadt! weiblich

Die neue permanente Ausstellung Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute bietet einen allgemeinen Überblick zur Wiener jüdischen Vergangenheit und Gegenwart, sie erlaubt aber auch interessante Einblicke in spezielle Bereiche und Themen. Erleben Sie unsere/Ihre Stadt einmal aus weiblicher jüdischer Perspektive! Wer sind denn Hilde, Lilly, Margit, Miriam, Fanny, Julie, Käthe, Bertha und Marie? Dieser  Ausstellungsrundgang erzählt nur Frauengeschichten und stellt Objekte und Situationen in den Mittelpunkt, die direkt mit jüdischen Wienerinnen zu tun haben. Wie berühmte Frauen zu Netzwerkerinnen wurden, wie sie gesellschaftliches und politisches Terrain zu erkämpfen und erobern versuchten oder einfach Spuren in der Zeit hinterließen: Ein Streifzug durch das weibliche jüdische Wien, bei dem Männer herzlich willkommen sind.

Führungspauschale: Euro 40,- (60 Minuten) bzw. Euro 60,- (90 Minuten) pro Gruppe

Slg. JMW, Fotarchiv Dobronyi © Jüdisches Museum


Kinofilm: „Heinrich Himmler. Der Anständige."
derzeit in den österreichischen Kinos

Am 6. Mai besetzt die US-Armee das Haus Heinrich Himmlers und seiner Familie. Dabei finden sie unzählige Briefe, Tagebücher und Dokumente. Anhand dieser Texte und Archivbildern skizziert Vanessa Lapa in Der Anständige" das Leben des SS-Führers  Himmler. »Weiter

Wir verlosen Tickets für den Film. Einfach eine E-Mail mit dem Kennwort „Gewinnspiel“ und mit Ihrer Postadresse bis 3. November an som@jmw.at senden. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.



BRÜDER SCHWADRON neue Orte & Spuren. Interaktives Ausstellungsprojekt

Interaktives Ausstellungsprojekt vom 5. bis 30. November 2014
MAK – Östereichisches Museum für angewandte Kunst


Ziel der Ausstellung „Brüder Schwardron. neue Orte & Spuren“ ist es, die Erinnerungsarbeit an die Firma der jüdischen Brüder Schwadron fortzuführen. „Brüder Schwadron“ war ein österreichischer Hersteller von Keramikwaren, der seine Hauptniederlassung in Wien hatte. Die Schau zeigt u.a. auch Originalobjekte wie den „Neptun“ aus dem Dianabad.
»Weiter


ART&ANTIQUE Hofburg Vienna

8.-16. November 2014, täglich 11-19 Uhr


Zum 46. Mal versammelt Wiens große Messe für Kunst, Antiquitäten und Design die besten Händler in der Wiener Hofburg. Für frischen Wind sorgen heuer spannende Neuausteller im Bereich zeitgenössischer Kunst und Moderne, aber auch im Bereich Antiquitäten gibt es interessanten Zuwachs. Fans von Design und Vintage Möbeln dürfen sich auf die Sonderpräsentation von harald bichler_rauminhalt (8. bis 10.11.) freuen.
»Weiter


Wir verlosen Tickets für die Messe. Einfach eine E-Mail mit dem Kennwort „Gewinnspiel - Art&Antique  und mit Ihrer Postadresse bis 4. November an som@jmw.at senden. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.



Wir trauern


Das Jüdische Museum Wien trauert um Erika Weinzierl

Professorin Erika Weinzierl war nicht nur die erste Geschichtsprofessorin an einer österreichischen Universität und seit 1979 Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Wien. Sie war zudem eine der ersten, die kontinuierlich die Zeit des Nationalsozialismus und die Verbrechen an den Jüdinnen und Juden in Österreich erforscht und aufgearbeitet hat und sich auch aktuellen Formen von Antisemitismus und Rassismus aktiv entgegengestellt hat. Sie ist am 28. Oktober 2014 89-jährig verstorben.


Ihre E-Mailadresse hat sich geändert, oder Sie wollen den Newsletter abbestellen?
Auf der Website http://newsletter.jmw.at können Sie jederzeit den Newsletter auf neue Email-Adressen abonnieren oder für bestehende Email-Adressen abbestellen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr JMW-Newsletter-Team


Das Jüdische Museum Wien bedankt sich bei seinen Sponsoren & Partnern für ihre Unterstützung!

--- --- 

--- ---



Medieninhaber und Herausgeber: Jüdisches Museum der Stadt Wien GmbH, Dorotheergasse 11, 1010 Wien, Österreich, Tel.: +43 (1)535 04 31        Fax: +43 (1)535 04 24        Web: www.jmw.at        E-Mail: info@jmw.at,
DVR: 0718360; Firmenbuchnummer: FN 107585p; Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien

Sent To: tina.zickler@labyrinthgarten-berlin.de