"Newsletter Mai 2013", Absender:no-reply@jmw.at

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Newsletter - Jüdisches Museum Wien
www.jmw.at   Dorotheergasse 11 und Judenplatz 8, 1010 Wien


Veranstaltungen


„Leise blüht der Flieder. Perlen aus der jüdischen Wiener Kaffeehausliteratur“
Ein heiterer Abend mit Bernd Jeschek

Donnerstag, 2. Mai 2013 - 19:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Schauspieler und Regisseur Bernd Jeschek präsentiert Textfragmente von Glanzlichtern der Wiener Kaffeehausliteratur. Von Heinrich Heine, Peter Hammerschlag über Peter Altenberg bis hin zu Alfred Polgar. »Weiter


„Vaterbilder, Exile“ – ein Abend mit Olga Flor und Julya Rabinowich
Buchpräsentation

Montag, 6. Mai 2013 - 18:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Julya Rabinowich liest aus ihrem 2011 erschienenem Debütroman „Spaltkopf“, der mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet wurde und kehrt damit wieder an die Ursprünge ihrer schriftstellerischen Arbeit sowie der eigenen Vaterbeziehung zurück. Olga Flor, deren 2012 erschienener Roman „Die Königin ist tot“ von der Kritik hochgelobt wurde, liest aus ihrem Werk. »Weiter


Ioan Holender „Ich bin noch nicht fertig“
Buchpräsentation

Sonntag, 12. Mai 2013 - 11:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse

Nach zwanzig Jahren als Direktor der Staatsoper in Wien zieht Ioan Holender Bilanz. In seiner Autobiografie erinnert er sich an seine Erfolge in der Musik ebenso wie an die Kindheit im faschistischen Rumänien, die Enteignung des väterlichen Betriebs im Kommunismus und die Ausreise 1959 nach Österreich. »Weiter


Robert Sedlaczek „Die Tante Jolesch und ihre Zeit. Eine Recherche“
Buchpräsentation

Montag, 13. Mai 2013 - 18:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Hat es die Tante Jolesch, den Neffen Franzl und die Lieblingsnichte Louise wirklich gegeben? Und wer war Hugo Sperber? Robert Sedlaczek begibt sich gemeinsam mit Wolfgang Mayr auf eine Spurensuche zu den Figuren aus Torbergs berühmtem Buch und ihrem realen Hintergrund. »Weiter


"Die Frau von Pollak, oder wie mein Vater jüdische Witze erzählte"
Lesung mit Miguel Herz-Kestranek

Donnerstag, 16. Mai 2013 - 18:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Miguel Herz-Kestranek erzählt die Geschichte seines in der NS-Zeit emigrierten Vaters, illustriert mit dessen Lieblingswitzen. Der Autor macht sich mit Lächeln und leiser Wehmut auf eine Spurensuche in die Vergangenheit. »Weiter


Ein Abend mit OLIVER POLAK: „Ich darf das, ich bin Jude - Die Endlesung"

Dienstag, 21. Mai 2013 - 18:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse

Der deutsche Comedian und Autor des Buches „Ich darf das, ich bin Jude“ bringt an diesem Abend nicht nur den jüdischen Humor ins Jüdische Museum Wien, sondern auch klassischen amerikanischen Stand-up. »Weiter


Foto: Oliver Polak © Gerald von Foris



„Qualtinger liest Qualtinger. Die rot-weiß-rote Rasse“ mit Vera Borek & Thomas Kaufmann

Donnerstag, 23. Mai 2013 - 18:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


In der Satirensammlung die “Die rot-weiß-rote Rasse”, die 1979 publiziert wurde, treffen sich die Gestalten der Wiener Szene, die manchen von uns vertraut sind und bis heute nichts an Originalität und Skurrilität eingebüßt haben. Helmut Qualtingers Witwe Vera Borek liest aus der Satirensammlung und wird dabei von Thomas Kaufmann am Saxophon begleitet. »Weiter


Lesung: Doron Rabinovici „Andernorts“

Sonntag, 26. Mai 2013 - 11:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse

Doron Rabinovici würfelt in seinem Roman „Andernorts“ die Verhältnisse in einer jüdischen Familie gründlich durcheinander, deckt ihre alten Geheimnisse auf und beobachtet sie bei neuen Heimlichkeiten. Am Ende dieser packend erzählten Geschichte sind alle Gewißheiten beseitigt. »Weiter


Der letzte Klezmer. Das Leben des Leopold Kozlowski-Kleinman
Buchpräsentation, Lesung & Konzert

Sonntag, 26. Mai 2013 - 18:30 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Leopold Kozłowski-Kleinman ist nicht nur in Polen eine Legende. Wo immer der heute 89-Jährige auftritt, füllt er Konzertsäle. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die jahrhundertealte Tradition der Klezmorim zu pflegen. Der bekannte Schriftsteller Jacek Cygan erzählt in „Der letzte Klezmer. Das Leben des Leopold Kozłowski“ die Geschichte seines Freundes. »Weiter


Kino-Sonntag im Jüdischen Museum Wien

Die Ausstellung „Alle MESCHUGGE?“ widmet herausragenden Persönlichkeiten des jüdischen Humors eigene Bereiche, in der die Besonderheit ihres Schaffens vorgestellt wird. Filmvorführungen finden jeden Sonntag  um 14 Uhr im Museum statt. Am 19. Mai läuft beispielsweise „Alles auf Zucker!“ von Dani Levy.
Das komplette Filmprogramm finden Sie hier.


Vermittlung


MITGEBRACHT.ERZÄHLT.AUSGESTELLT.
Im Rahmen der Wiener Integrationswoche

Sonntag, 5. Mai 2013 - 14:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Bringen Sie etwas ins Museum mit: einen Gegenstand der von Ihnen, Ihrer Heimat & Ihrem Wienbezug erzählt. Während der Integrationswoche werden diese Objekte gemeinsam mit den Objekten im Museum ausgestellt & online gezeigt. »Weiter


Führungen für Erwachsene

Sonntag, 5. Mai 2013
15:00 Uhr - Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse
16:30 Uhr - Museum Judenplatz


Jeden 1. Sonntag im Monat finden kostenlose deutschsprachige Führungen im Jüdischen Museum Wien statt. Im Jüdischen Museum Dorotheergasse laden wir Sie herzlich zu einem Spezialrundgang durch das Schaudepot, den „Space in Progress“ und das Atelier ein. Besuchen Sie die Fundamente der mittelalterlichen Synagoge am Judenplatz und begeben Sie sich auf einen virtuellen Rundgang durch die Straßen des großen mittelalterlichen jüdischen Viertels von Wien.


Museum exklusiv/inklusiv – ICOM Internationaler Museumstag

Sonntag, 12. Mai 2013 - 13:00 Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Anlässlich des Internationalen Museumstages am 12. Mai 2013 dürfen wir Sie mit einer besonderen Vermittlungsaktion überraschen! Sie als BesucherInnen bestimmen den Inhalt der Führung…»Weiter


Wir feiern Schawuot!
Familiensonntag

Sonntag, 12. Mai 2013 - 14:00  Uhr
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse

Schawuot erinnert an die Übergabe der Tora an Moses auf dem Berg Sinai. Wie die Tora dekoriert ist, könnt ihr euch im Museum ganz genau ansehen. Im Atelier wird dann Kreativität groß geschrieben, denn ihr designt neuen Schmuck für die Tora. »Weiter


Finale der Ausstellung „Heute in Wien 2012"

Sonntag, 12. Mai 2013 - 16:00 Uhr
Museum Judenplatz


Die Ausstellung „Heute in Wien 2012. Fotografien zur jüdischen Gegenwart von Josef Polleross“ ist nur noch bis Sonntag, 12. Mai zu sehen. Für alle, die die Ausstellung noch nicht besucht haben, bieten wir eine kostenlose Führung am letzten Sonntag um 16:00 Uhr an. »Weiter



Ausstellungen


Alle MESCHUGGE? Jüdischer Witz und Humor

bis 8. September 2013
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Humor ist ein wesentlicher Bestandteil jüdischen Lebens. Er reflektiert das innerjüdische Verhalten und spiegelt den Umgang mit einer oft feindseligen Umwelt. Jüdischer Humor ist zumeist warmherzig und menschenfreundlich, nach dem Holocaust aber auch zynisch und kohlrabenschwarz. Er umfasst ein breites Spektrum von seinen Wurzeln in Osteuropa bis hin zu Ephraim Kishon in Israel sowie Billy Wilder, Mel Brooks oder Woody Allen in Hollywood. Dazwischen liegt die Hochblüte der Unterhaltungskultur in Wien und Berlin: Kabarett, Revue und Film – oder Karl Farkas, Fritz Grünbaum, Hermann Leopoldi, Friedrich Hollaender, Kurt Tucholsky und Ernst Lubitsch; das „Simpl“ und das „Kabarett der Komiker“.
Kuratoren: Marcus G. Patka, Alfred Stalzer

Podcast zur Ausstellungseröffnung »Weiter

Foto: Jüdisches Kabarett der Zwischenkriegszeit in Wien © Jüdisches Museum Wien


meeting jedermann : rabinovich revisited

bis 26. Mai 2013
Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse


Boris Rabinovich (1938–1988) arbeitete als Architekt und Industriedesigner, wurde in der ehemaligen Sowjetunion zum Dissidenten und gelangte schließlich nach Wien, wo er sich als bildender Künstler betätigte. Die Ausstellung spannt einen Bogen von seiner ersten Wiener Serie bis hin zur letzten Serie rund zehn Jahre später. Rabinovich experimentierte in diesem kurzen Zeitraum vor allem mit Licht und Schatten, dem Verborgenen, dem Gesichtslosen, dem verblassenden Ich, das weder vor, noch hinter der Maske zu finden ist. Seine Tochter, die Wiener jüdische Schriftstellerin Julya Rabinowich, tritt in einen Dialog mit dem Werk ihres Vaters und stellt den von ihr kuratierten Arbeiten ihres Vaters eine eigene Text- und Grafikarbeit gegenüber. Die Ausstellung ist eine Collage aus Retrospektive, Erinnerung und Illustration.
Kuratorin: Julya Rabinowich


„Heute in Wien 2012. Fotografien zur jüdischen Gegenwart von Josef Polleross“

bis 12. Mai 2013
Museum Judenplatz


1996 erschien Harry Webers Fotoband „Heute in Wien“ gemeinsam mit der gleichnamigen Ausstellung im Jüdischen Museum Wien. Die beeindruckenden schwarz-weiß Bilder haben Fotogeschichte geschrieben. 15 Jahre später folgt der Wiener Fotograf Josef Polleross den Spuren Harry Webers und hat das heutige Leben der jüdischen Gemeinde – vor allem in der Leopoldstadt – fotografisch erfasst. Polleross Bilder sollen sowohl an Harry Webers damalige Bilderreise anknüpfen als auch die Veränderungen innerhalb der jüdischen Gemeinde und ihren Zuwachs während der letzten 16 Jahre zeigen. Sie geben Einblick in das vielfältige jüdische Leben in Wien heute.
Kuratorin: Astrid Peterle

Foto: Josef Polleross, Sukkot, Oktober 2009



23. Mai 2013 bis 27. Oktober 2013
Museum Judenplatz


Die französische Künstlerin Tatiana Lecomte beschäftigt sich seit Jahren mit Fragen des bildlichen Gedächtnisses. Wie lässt sich traumatische Geschichte in Bildern verarbeiten? Lecomte untersucht, wie sich Abbildungen zur Vermittlung von Erinnerung eignen.
Was Bilder zeigen und was sie nicht zeigen (können) ist Thema ihrer Arbeit: Das „Undarstellbare“, das jeder fotografischen Repräsentation innewohnt. Dabei arbeitet sie mit Aussparungen ebenso wie mit Überlagerungen.
In der Ausstellung reflektiert sie über die Auseinandersetzung mit dem fotografischen Bild hinaus auch den Begriff der Unvorstellbarkeit der Shoah.
Kuratorin: Danielle Spera

Tatiana Lecomte "Tselem ve-tsilum“ © VBK Wien




Wir Feiern


Schawuot, 14. - 16. Mai 2013

Schawuot ist das Wochenfest, das 50 Tage nach Pessach gefeiert wird. Es hat verschiedene Bedeutungen: der Überlieferung nach empfing Mosche zu Schawuot auf dem Berg Sinai die Zehn Gebote. Schawuot ist neben Pessach und Sukkot eines der drei Wallfahrtsfeste im jüdischen Jahreskreis und außerdem ein Erntedankfest, da zu dieser Zeit in Israel Weizen geerntet wird. Lesungen des Buches Ruth und die Zehn Gebote stehen im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Viele Gläubige studieren die Nacht hindurch in der Synagoge die Tora.
In Anlehnung an das Versprechen, das Gott nach jüdischem Verständnis beim Auszug aus Ägypten gegeben hat - das Volk in ein Land zu führen, in dem Milch und Honig fließen - werden an diesem Feiertag vorwiegend Milch- und Süßspeisen gegessen. In Erinnerung an die Gesetzgebung am Berg Sinai, werden Mehlspeisen auch so geformt, dass sie Ähnlichkeit mit Gesetzestafeln oder einem Berg aufweisen.
Chag Schawuot Sameach! Ein schönes Schawuot-Fest!    
 


Wir Empfehlen


European Jewish Choir Festival – Vienna 2013

Vom 9. bis 12. Mai 2013 veranstaltet der Wiener Jüdische Chor das erste Europäische Jüdische Chorfestival in Wien. Jüdische Chöre aus ganz Europa stehen erstmals gemeinsam auf einer Bühne.
Am Sonntag, 12. Mai 2013 um 18:00 Uhr findet zusätzlich das Galakonzert "A SONG FOR PEACE" im Austria Center Vienna statt. Leitung: Roman Grinberg, Moderation: Danielle Spera. Kartenvorverkauf unter www.oeticket.com


„Der Zauber von Heiligenstadt“-Kammermusik mit dem ENSEMBLE TRIS

Montag, 27. Mai 2013, 19:30 Uhr
Beethoven-Saal Heiligenstadt, Pfarrplatz 3

Beethoven hat für den in der NS-Zeit emigrierten Komponisten und Musikwissenschaftler Hans Gal eine große Bedeutung gehabt. Hans Gal hat vor seiner Emigration wie Beethoven in der Probusgasse in Heiligenstadt gewohnt. Weitere Informationen


„Die Kinder von Wien“

Das Bühnenstück von Anna Maria Krassnigg nach Neumanns Roman „Die Kinder von Wien“, wird in der Expedithalle der ehemaligen Ankerbrotfabrik im 10. Wiener Bezirk uraufgeführt. Eine Kellerruine im zerbombten Nachkriegswien wird zum verbissen verteidigten Refugium für ein paar Kinder, die das Grauen überlebt haben.  Im Rahmen der Wiener Festwochen. Mehr Informationen


Sonntags-Brunch Deluxe

Stärken Sie sich und Ihre Familie beim Sonntags-Brunch in der Brasserie des Fleming's Deluxe Wien City und besuchen Sie anschließend das Jüdische Museum Wien! Mehr Informationen


The Vienna Project

...Orte der Erinnerung. Karen Frostig versucht mit diesem Projekt der Holocaust-Erinnerung eine dynamische Beziehung zwischen den verschiedenen Disziplinen wie Video, Typografie, darstellende Kunst, Musik, Geschichte und Forschung betreffend dem Thema Holocaust herzustellen. Ziel ist es, einen öffentlichen Bewußtseins-Bildungsprozess zu schaffen und zugleich wissenschaftliche Forschung und künstlerische Zugänge zu verbinden.
Die Ergebnisse werden ab 24. Oktober 2013 auf den Straßen von Wien und entlang des Donaukanals präsentiert. Mehr Informationen über The Vienna Project finden Sie unter http://theviennaproject.org


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__________BMUKK



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